Gamification: Spielerische Elemente in Unternehmen einbinden

„Wenn Sie kreative Mitarbeiter wollen, geben Sie ihnen genügend Zeit zum Spielen.“

John Cleese, britischer Komiker und Schauspieler

Gamification: Spielerische Elemente in Unternehmen einbinden

Gamification – Verbreitung der Games (Spiele)

Games sind in der Gesellschaft angekommen. Über 50 Prozent der deutschen Bevölkerung zwischen 6 und 69 Jahren spielt Computer- und Videospiele. So lautet eine Studie vom game – Verband der deutschen Games-Branche (2021). Der Bundesverband erhebt unter anderem Statistiken im Zusammenhang mit Spielen in Deutschland und präsentiert diese Zahlen und Fakten auf ihrer Homepage. (www.game.de).

Das Durchschnittsalter beträgt dabei 37,4 Jahre. Wichtig für Sie ist hierbei vor allem, dass Spiele es schaffen, ihre Nutzerinnen und Nutzer zum Spielen beziehungsweise zum Weiterspielen zu verleiten. Viele der vorher Games-relevanten Mechaniken der Nutzer-Bindung lassen sich auch auf Ihr Unternehmen anwenden oder sind sogar essentiell für eine moderne, angepasste Firmenstruktur. Zu diesem Thema fällt der, mittlerweile in der Gesellschaft und Industrie angekommene, Begriff der Gamification (übersetzt: Gamifizierung) immer häufiger.

Den Begriff der Gamification gibt es bereits seit Anfang der 2000er Jahre – doch es musste sich über die Jahre erst noch ein einheitliches Begriffsverständnis ausbilden. Aktuell versteht man unter dem Begriff der Gamification die Anwendung von Game-Design-Elementen im Nicht- Game-Kontext.

Die Nutzung von „Games-Know-how“ dient nicht nur der Erstellung von Spielen. Neben den klassischen Spielen auf PC, Konsole, Tablet und Smartphone finden sich Gamification Ansätze überall in unserer Gesellschaft. Man findet sie auf Gewinnspielen (Lebensmittel) über das Punktesammeln bei Payback bis hin zum Sporttraining.

Gamification Anwendungsmöglichkeiten

Spielentwicklerinnen und Spielentwickler sind geübt im Umgang mit dem Design von User Experience (UX) und User Interface (UI). Selbst neue Techniken wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) finden durch spielerische Ansätze Verwendung. Als Beispiele sind Showrooms für bekannte Automarken zu nennen oder Museen setzen dieses Element ein.

Was tun Sie, wenn Sie beispielsweise eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter in Ihrer Firma motivieren wollen ihre oder seine Aufgaben regelmäßig und gewissenhaft zu erledigen? Weisen Sie sie oder ihn auf eine etwaige Entlassung bei Nichteinhalten von Deadlines hin oder gestalten Sie die zu erledigende Aufgabe so spielerisch, dass Ihre Mitarbeiterin oder Ihr Mitarbeiter sie gerne erledigt? Hier wäre ein guter Anknüpfungspunkt, um gamifizierende Prozesse in Ihr Unternehmen einzubinden.

Warum ist das so?

Spielmechaniken motivieren die Nutzerin und den Nutzer weiterzumachen und am Ball zu bleiben. Sie belohnen, verstärken und setzen Ziele. In weiteren Anwendungsmöglichkeiten helfen sie dem Menschen direkt oder indirekt Wissen und komplexe Sachverhalte zu verstehen. Sei es in konkreten Ausbildungen mit Lerninhalten, zur Unterstützung des Self-learnings oder ganz nebenbei bei anderen Aufgaben, so dass die Gamification bewusst wahrgenommen wird.

Gamification als Innovationstreiber

Darüber hinaus sind und waren Games immer Innovationstreiber. Sie nutzen die neuste und leistungsfähigste Technik, um das hochwertigste und immersivste Erlebnis zu schaffen. Die Programme, mit denen sie arbeiten (Engines), sind darauf ausgelegt grafisch herausfordernde Modelle und Interaktionen in Echtzeit bereitzustellen.

Kein Wunder also, dass immer mehr Unternehmen genau auf diese Expertisen zurückgreifen, um ihre Anwendungen, Marken und Brands zu verbessern.

Gamification in der Umsetzung

Wir bei INBEX bieten für Sie in diesem Feld jahrelange Expertise an, um das Know-how der Spielebranche in Ihre Firma zu transferieren. Gamifizierende Aspekte sind für die Leistungsbereitschaft Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut einsetzbar.

Möchten Sie ein eigenes Spiel oder eine spielerisch bedienbare Umgebung für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder auch Ihre Kundschaft? Kein Problem. Mit unseren Partnern zusammen bieten wir Ihnen bei Bedarf:

  • komplette Serious Games
    Serious Games sind Spiele, die über den Faktor Spaß hinaus Wissen und Inhalte vermitteln sollen. Das Spektrum geht von Lernspiele und Wissensvermittlung von bestimmten Themengebieten bis zu therapeutischen Inhalten. Das Medium Spiel wird hier genutzt, um komplexe Sachverhalte greifbarer zu machen und schwere, trockene oder kritisch Themen spielerisch zu vermitteln.
  • Lernplattformen
  • Showrooms
  • oder Vergleichbares, das wir zusammen konzipieren und umsetzen

Optimierung einer vorhandenen Umgebung

Sie haben bereits eine eigene Anwendung (bei der Sie Verbesserungsbedarf sehen)? Gern unterstützen wir Sie bei der Optimierung. Wir untersuchen unter anderem die User Experience und das User Interface. Gemeinsam erreichen wir die Form der Gamification, die Sie und die Anwender/innen „happy“ macht.

Björn Bergstein ist seit über 10 Jahren in der Gaming-Branche tätig und tauscht sich gern mit Ihnen zu diesem Thema aus.

Björn Bergstein, INBEX

Björn Bergstein

Autor dieses Fachartikels

Der ehemalige Offizier bringt sein zahlreiches Know-How in Themen Leadership, Projektmanagement und UX/UI-Experience ein. In seinem 2021 erschienenen Buch Führung mit Kopf (ISBN 396583410X) stellt Björn Bergstein seine Vorgehensweise vor. Sein pädagogischer Hintergrund vereint mit Erfahrungen aus der Gaming-Industrie und Bundeswehr bieten für Projekte jeglicher Art eine pragmatische und auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnittene Herangehensweisen.

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